Verliehen wurden die Preise am 9. Juni 2026 auf der vierten Innovative Leaders Konferenz im F.A.Z. Tower in Frankfurt am Main, vor Geschäftsführungen, Führungskräften und Innovationsverantwortlichen aus der Wirtschaft.

Der Award
Der KI Innovation Award zeichnet Unternehmen aus, die mit Künstlicher Intelligenz ihr eigenes Unternehmen, ihre Branche oder die Gesellschaft voranbringen. Er wurde 2026 zum vierten Mal vergeben, ist branchenoffen und richtet sich an Start-ups ebenso wie an etablierte Unternehmen. Vergeben wird er in fünf Gewichtsklassen, von „Super Lightweight“ bis „Super Heavyweight“.
Bewertet hat eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nach drei Kriterien: Innovation, Impact und Perspektive. Mitglieder der Jury waren:
- Prof. Dr. Vanessa Just, stellvertretende Geschäftsführerin des KI Bundesverbands
- Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed DACH
- Michael Pfeiffer, Head of AI Research am Bosch Center for Artificial Intelligence
- Prof. Dr. Haya Schulmann, Professorin im Fachbereich Informatik der Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Eduard Singer, Co-Founder von neusinger.ai
- Dr. Theresa Ehlen, Partnerin bei Freshfields
- Prof. Dr. Thorsten Posselt, Innovationsmanagement und -ökonomie an der Universität Leipzig
- Patrick Bernau, Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
Die Gewinner 2026
- Super Lightweight: OpenAdvo
- Lightweight: KIREAP Technologies Germany GmbH
- Middleweight: IANUS Simulation GmbH
- Heavyweight: Trusted Shops SE
- Super Heavyweight: Omexom Deutschland
Im Finale standen außerdem unter anderem Parloa, REWE digital, Melitta, Heidelberg Materials und das Hessische Polizeipräsidium für Technik.
Was ausgezeichnet wurde
Die Veranstalter beschreiben unsere Lösung so:
„Mit einem KI-gestützten Antragsassistenten für Sozialleistungen zielt OpenAdvo auf eine Schwachstelle des Sozialstaats: Ansprüche scheitern oft nicht am Recht, sondern an zu komplexen Formularen, unverständlichen Informationen und Sprachbarrieren. Der Assistent führt Bürgerinnen und Bürger mehrsprachig und barrierefrei durch den Prozess – von der Anspruchsprüfung bis zur digitalen Übermittlung an die Behörde.“
Erprobt haben wir den Assistenten mit der Wohngeldstelle der Universitätsstadt Tübingen. Er liest Nachweise aus, schlägt Werte für den Antrag vor, erklärt Fachbegriffe und prüft vor der Abgabe, ob etwas fehlt. Über den Anspruch entscheidet weiterhin die Behörde. Mehr dazu, auch zu den Ergebnissen aus dem Pilot, steht auf der KIWo-Seite.

Wie es weitergeht
Die F.A.Z. stellt die Gewinner zudem in einer Sonderbeilage vor. Am 17. und 18. November 2026 folgt der KI Innovation Summit im F.A.Z. Tower, wo wir zum Panel der Award-Gewinner eingeladen sind.
Wir danken dem KI Bundesverband, dem F.A.Z. Institut und der Jury für die Auszeichnung und der Universitätsstadt Tübingen für die Zusammenarbeit, ohne die es den Assistenten in dieser Form nicht gäbe.



